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Invasive Neophyten verdrängen durch ihre Wuchsstärke einheimische, an unsere Ökosysteme angepasste Pflanzen. Wer hilft uns, die invasiven Neophyten auszureißen oder zu graben? Termine nach Absprache. Kontakt per E-Mail an aku-bochum@aku-bochum.de oder per Telefon unter 02 34/ 66 444.

Wir haben die Ratgeber zum Klimaschutz und Energie sparen aktualisiert.

Die Termine für den Umweltspürnasenpass 2010 sind online!

Samstags Kopfweidenschnitt: Wir suchen HelferInnen zum Zusammentragen der Äste, zum Schneiden (Motorsägenschein wäre ideal) und ein Fahrzeug zum Abtransport des Schnittgutes (bitte Anruf unter 0234/350656 oder 0151/24222334).

Neu: Unsere Kindergruppe Unsere Kindergruppe trifft sich jetzt samstags vormittags.

Halloween im Tierpark – Veranstaltung mit dem AkU

Der Aku wurde 25 Jahre alt. Wir begingen den Geburtstag mit Baumpflanzungsaktionen.

Neues zum Igelschutz.

Der globale Klimawandel betrifft alle –mit dem Heizspiegel und Ratgebern zum Klimaschutz lokal anfangen.

Neues aus dem Bochumer Agenda-Prozess – Arbeitsgruppen zum Natur- und Klimaschutz gegründet.

Klimaschutz

Leserbrief an die Bochumer Lokalpresse

Zu den Berichten "Stadt verwendet nur noch Ökostrom"
Ruhrnachrichten vom 22.11.07, WAZ vom 26.11.07

Die Stadt Bochum will für öffentliche Gebäude und Straßenbeleuchtung nur noch Ökostrom einsetzen. Wie ist dies zu bewerten? Natürlich wird hier ein Zeichen gesetzt zur Nachahmung. Es ist nur zu hoffen, dass möglichst viele Bürger diesem Beispiel folgen. Der Umstieg ist einfach und kostet nur wenig Zeit und Geld. Natürlich ist es ein Imagegewinn für die Stadt. Bleibt die Frage, warum der Umstieg nicht längst erfolgt ist, die Dringlichkeit ist seit Langem bekannt.

Durch die städtische Maßnahme würden 12200 Tonnen Kohlendioxid (CO2) eingespart. Dies ist keineswegs der Fall. Die Stadt bezieht den Strom von den Stadtwerken und diese kaufen bereits seit Jahren "Ökostrom" aus Wasserkraft in Österreich ein. Kohlendioxid würde nur eingespart, wenn die Stadtwerke neue "Ökostromkapazitäten" schaffen Der Ökostrom muss dann nach § 4 des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) unverzüglich vorrangig an das Netz angeschlossen und der gesamte angebotene Strom aus erneuerbaren Energien vorrangig abgenommen werden.. Die Stadtwerke dürfen sich nicht mehr am Bau neuer Kohle- oder Gaskraftwerke beteiligen. Natürlich besteht die Hoffnung, dass eine verstärkte Nachfrage nach Ökostrom zu einer verstärkten Produktion führt. Der Weltklimarat gibt der Menschheit gerade mal noch acht Jahre Zeit, um durch konequente CO2-Vermeidung die Erderwärmung auf zwei Grad Celsius zu begrenzen.

Bochums Bürger sind für die Produktion von ca. vier Millionen Tonnen CO2 pro Jahr verantwortlich. Die 12200 Tonnen entsprechen gerade einer vermeintlichen Einsparung von 0,31 Prozent. Wissenschaftler fordern eine Reduktion von 80 Prozent. Wir sind für die Produktion von ca. 10 Tonnen CO2 pro Kopf verantwortlich. Der Weltdurchschnitt liegt bei ca. 3,3 Tonnen. Woher nehmen wir das Recht, drei mal so viel wie der "Weltdurchschnittsbürger" ausstoßen zu dürfen. Dies ist nicht sozial gerecht und nicht zukunftsfähig. Jeder muß verantwortungsbewußt handeln.
Ich hoffe, Bochums Bürger kommen ihrer moralischen Verpflichtung zum Klimaschutz möglichst zügig nach.
Wann wollen Bochums Bürger endlich handeln, wenn nicht jetzt sofort?